Ein paar grundlegende Verhaltensregeln...
Die meisten Probleme im Umgang mit Pferden entstehen durch mangelndes Vertrauen auf beiden Seiten. Um zu einem harmonischen Miteinander zu kommen muss man dieses Vertrauen aufbauen.
Als erstes gilt es die Sprache des Anderen zu erlernen. Das heißt, nicht nur das Pferd muss die Sprache des Menschen verstehen lernen, sondern auch der Mensch die des Pferdes. Denn was man versteht, dass ängstigt einen nicht mehr so sehr.
Ein zweiter wichtiger Punkt ist der gegenseitige Respekt. Es darf nicht sein, dass in einer Partnerschaft nur dem einen Partner Respekt entgegen gebracht wird. Nicht nur das Pferd muss den Menschen respektieren, sondern auch der Mensch das Pferd. Ein Pferd ist ein Lebewesen mit eigenen Wünschen, Bedürfnissen und Befindlichkeiten. Auch Pferde haben mal einen 'schlechten Tag'.
Der Dritte und wohl wichtigste Punkt ist ein gewaltfreier Umgang. Das 'Glück' der Menschen ist, dass ein Pferd sich seiner enormen körperlichen Überlegenheit dem Menschen gegenüber nicht bewusst ist. Sonst hätten die Menschen die meinen ein Pferd nur mit Gewalt im Zaum halten zu können wohl nicht mehr viel zu lachen. Aber warum meinen auch heute noch viele Menschen ein Pferd wäre schmerzunempfindlich? Ein Tier, welches die leichte Berührung einer Fliege die auf seinem Fell landet sofort spührt soll ein stärkerer Hieb mit der Gerte nicht sonderlich tangieren? Nur weil etwas größer und kräftiger ist als ein Mensch ist es noch lange nicht unempfindlicher. Und mal im Ernst, würden Sie williger arbeiten, wenn jemand Sie mit einer Peitsche bedroht, oder sogar schlägt? Doch wohl kaum!
Der wichtigste Grundsatz im Umgang mit Pferden ist der eines gewaltfreien Miteinanders.
Diese drei grundlegenden Punkte glit es zu beachten, um ein auf Vertrauen basierendes, harmonisches Miteinander erarbeiten zu können, welches die Grundlage jeder gut funktionierenden Pferd-Mensch Beziehung ist.
Ich kann Ihnen dabei helfen diese Harmonie zu erreichen!